„O Jerusalem, ich habe Wächter über deine Mauern bestellt, die den ganzen Tag und die ganze Nacht nicht mehr schweigen sollen. Die ihr den HERRN erinnern sollt, ohne euch Ruhe zu gönnen, lasst ihm keine Ruhe, bis er Jerusalem wieder aufrichte und es setze zum Lobpreis auf Erden!“ Jesaja 62, 6+7
In den letzten vier Wochen haben viele von Ihnen uns im Gebet für Israel unterstützt. Christen weltweit, von Finnland bis Kapstadt und sogar auf den Fidschi-Inseln, haben sich an dem Januargebet der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ) beteiligt. In Reaktion auf diese Gebete haben wir beschlossen, bis zum Ende des
Jahres 2011 jeden 4. Mittwoch im Monat für Israel und unseren Dienst zu beten und zu fasten.
In Jakobus 4,2 heißt es: „Ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet.“ Davon wollen wir uns herausfordern lassen. Wir glauben, dass Gott sich uns nähern wird, wenn wir nicht aufhören, uns ihm zu nahen. Wir können großen Segen erwarten!
Wir laden Sie herzlich ein, sich als Einzelperson, Gruppe oder Gemeinde an unserer Jesaja 62-Gebetsinitiative für Israel und die ICEJ zu beteiligen!
Wenn Sie auch ein Wächter auf den Mauern Jerusalems sein und Gott mit dem Gebet für Israel in den Ohren liegen wollen, antworten Sie einfach auf diese Email. Wir senden Ihnen dann jeweils vor dem 4. Mittwoch im Monat aktualisierte Gebetsanliegen zu.
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Sonntag, 6. Februar 2011
Freitag, 7. Januar 2011
Wem gehört das Land?
In den ICEJ-Nachrichten findet sich ein Artikel von Malcom Hedding zu der Frage des biblischen Gottesvolkes und der Frage des Besitzes des Landes Israel. Ich möchte auf diese theologisch bedeutsamen und deshalb umstrittenen Themen näher eingehen und werde dazu 4 - 5 Blogeintragungen machen. Den Text von Hedding gebe ich hier als Einleitung zum Thema im Auszug wider. Der ganze Artikel kann unter ICEJ.org gelesen werden.
"Zwei vielbeachtete kirchliche Großveranstaltungen haben in jüngster Zeit unbiblische Positionen vertreten, die in christlichen Kreisen jedoch weit verbreitet sind. Die erste Versammlung war die besondere Synode der katholischen Bischöfe des Nahen Ostens. Sie gelangte zu dem Schluss, dass Israel nicht mehr länger ein „auserwähltes Volk“ sei und dass der Bund mit Abraham „annulliert“ worden wäre. Dadurch versuchte sie, Israel das gottgegebene Recht auf das Land Kanaan und auf Jerusalem abzusprechen. Sollte diese Position richtig sein, hätte das heutige Israel keinerlei biblische Bedeutung mehr, seine Wiederherstellung wäre als Unfall der Geschichte anzusehen und das Land so zu betrachten , wie jede andere Nation der Welt – genauso wie z.B. Sambia oder die Schweiz!
Evangelikale stimmen katholischen Bischöfen zu
Die zweite Veranstaltung war der Kongress für Weltevangelisation Lausanne III in Cape Town, Südafrika. Merkwürdigerweise stimmte diese Zusammenkunft führender Evangelikaler vollständig mit den in Rom versammelten Bischöfen überein, in ihrer Konferenzerklärung heißt es:
“…kein einzige ethnische Gruppe kann noch länger von sich behaupten ‚Gottes auserwähltes Volk‘ zu sein…Wir sind der festen Überzeugung, dass dem besonderen und privilegierten Platz, der heute dem jüdischen Volk oder dem modernen Staat Israel von bestimmten Formen des Dispensationalismus oder des Christlichen Zionismus eingeräumt wird, widersprochen werden sollte, da sie die essentielle Einheit des Volkes Gottes in Christus leugnen.“
Diese Evangelikalen sehen daher auch keinerlei biblische Bedeutung in der Wiederherstellung Israels. Christen sollten diese einfach ignorieren und sich mit wichtigeren geistlichen Fragen beschäftigen. Die katholischen Bischöfe waren wenigstens insofern ehrlich, als sie erkannte, dass ihre Haltung zu Israel bedeutete, den Bund Gottes mitAbraham für hinfällig erklären zu müssen. Dabei gibt es jedoch ein Problem. Dies ist nirgendwo in der Bibel erwähnt. Diese Behauptung der Hinfälligkeit des Bundes Gottesentbehrt jeglicher Grundlage in der Schrift!"
"Zwei vielbeachtete kirchliche Großveranstaltungen haben in jüngster Zeit unbiblische Positionen vertreten, die in christlichen Kreisen jedoch weit verbreitet sind. Die erste Versammlung war die besondere Synode der katholischen Bischöfe des Nahen Ostens. Sie gelangte zu dem Schluss, dass Israel nicht mehr länger ein „auserwähltes Volk“ sei und dass der Bund mit Abraham „annulliert“ worden wäre. Dadurch versuchte sie, Israel das gottgegebene Recht auf das Land Kanaan und auf Jerusalem abzusprechen. Sollte diese Position richtig sein, hätte das heutige Israel keinerlei biblische Bedeutung mehr, seine Wiederherstellung wäre als Unfall der Geschichte anzusehen und das Land so zu betrachten , wie jede andere Nation der Welt – genauso wie z.B. Sambia oder die Schweiz!
Evangelikale stimmen katholischen Bischöfen zu
Die zweite Veranstaltung war der Kongress für Weltevangelisation Lausanne III in Cape Town, Südafrika. Merkwürdigerweise stimmte diese Zusammenkunft führender Evangelikaler vollständig mit den in Rom versammelten Bischöfen überein, in ihrer Konferenzerklärung heißt es:
“…kein einzige ethnische Gruppe kann noch länger von sich behaupten ‚Gottes auserwähltes Volk‘ zu sein…Wir sind der festen Überzeugung, dass dem besonderen und privilegierten Platz, der heute dem jüdischen Volk oder dem modernen Staat Israel von bestimmten Formen des Dispensationalismus oder des Christlichen Zionismus eingeräumt wird, widersprochen werden sollte, da sie die essentielle Einheit des Volkes Gottes in Christus leugnen.“
Diese Evangelikalen sehen daher auch keinerlei biblische Bedeutung in der Wiederherstellung Israels. Christen sollten diese einfach ignorieren und sich mit wichtigeren geistlichen Fragen beschäftigen. Die katholischen Bischöfe waren wenigstens insofern ehrlich, als sie erkannte, dass ihre Haltung zu Israel bedeutete, den Bund Gottes mitAbraham für hinfällig erklären zu müssen. Dabei gibt es jedoch ein Problem. Dies ist nirgendwo in der Bibel erwähnt. Diese Behauptung der Hinfälligkeit des Bundes Gottesentbehrt jeglicher Grundlage in der Schrift!"
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