Samstag, 11. Juni 2011

Papst ist nicht bei allen willkommen

Würzburg (www.kath.net/ Die Tagespost)
Das schwul-lesbisch-atheistisch-linke Berlin bläst zum Angriff auf Benedikt XVI. Den Besuch des römischen Papstes in ihrem in langen Jahren eroberten Biotop muss die vereinigte Szene – von Subkultur mag man angesichts der leitkulturellen Dominanz dieser Gruppen in der Hauptstadt gar nicht mehr sprechen – als ungeheure Provokation für Lebensstil und Weltanschauung empfinden. Unter der Federführung des Lesbisch-Schwulen Verbandes Berlin-Brandenburg (LSVD) fand sich deshalb am Donnerstag im Berliner DGB-Gewerkschaftshaus zum Netzwerktreffen des Bündnisses „Der Papst kommt!“ alles ein, was sich einen anti-katholischen Namen gemacht hat.

Mittlerweile über 30 Gruppen wollen am 22. September mit einer Demo gegen die „menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik“ des Papstes im Allgemeinen und seine Rede vor dem Deutschen Bundesstag im Besonderen protestieren. Politische Organisationen wie ver.queer der Gewerkschaft Ver.di, die Berliner SchwuSos (SPD) und der Bundesverband der Grünen Jugend geben sich genauso die Ehre wie kämpferische Atheisten-Bünde, darunter natürlich die um mediale Knaller nie verlegene Giordano-Bruno-Stiftung, aber auch eher in die Jahre gekommene Glaubensgemeinschaften wie der Humanistische Verband, die Humanistische Union und der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten.
kath.net

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen